17.05.2017
Hintergrundinformationen und Umsetzungsmöglichkeiten im Schulalltag

Fortbildung zum Umgang mit traumatisierten jungen Flüchtlingen

17. Mai 201709:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Status: 
Zu behandelnde Thematiken: 
Sensibilierung zur Situation
Traumapädagogische Empfehlungen
Selbstfürsorge
Schutz vor Sekundärtraumatisierungen
Praxisfragen
Referent: 

Dima Zito, Dr. phil., Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Traumatherapeutin, seit 2003 tätig im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf (PSZ). Außerdem Forschungs- und Lehrtätigkeit mit den Schwerpunkten Trauma und Flucht

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Die Flüchtlingszahlen weltweit und auch in Deutschland sind auf einem historischen Höchststand. Viele junge Flüchtlinge wollen ihre unterbrochene Bildungslaufbahn fortsetzen, sich Perspektiven erarbeiten. Zunehmend lernen sie nicht nur in Seiteneinsteigerklassen und speziellen Flüchtlingskursen, sondern in der Sekundarstufe 2 des Regelschulsystems.

Untersuchungen zufolge ist ein hoher Prozentsatz der Flüchtlinge aufgrund von Krieg und Gewalt in den Herkunftsländern und auf der Flucht traumatisiert. Was bedeutet das für den Schulalltag? Bei dieser Fortbildungsveranstaltung geht es um folgende Fragen:

  • Sensibilisierung / Hintergrundinformationen zur Situation von (traumatisierten) Flüchtlingen
  • Unterscheidung allgemeiner Belastungssituationen und „behandlungsbedürftiger psychischer Erkrankungen“
  • Schwerpunkt Trauma:
    • Was ist ein Trauma, wie entsteht es, wie wirkt es sich aus?
    • Spezifika Trauma und Flucht
    • Was sind typische Symptome (Hinweise, ob eine Schülerin / ein Schüler traumatisiert sein könnte)?
    • Wie kann ich mich als Lehrende sinnvoll verhalten und was sollte ich vermeiden?
  • Traumapädagogische Empfehlungen
    • Reflektion von Umsetzungsmöglichkeiten im Schulalltag
    • Möglichkeiten der Stabilisierung / Ressourcenorientierung
  • Selbstfürsorge, Schutz vor Sekundärtraumatisierungen
  • Fragen aus der Praxis

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Die Seminargebühr beträgt 70 EUR.